Halloween

von Elisa


Samstagabend Samstagabend Abend hatte das Warten aller Gruselfans endlich ein Ende! Kinder kostümieren sich an Halloween als Hexe, Vampir oder Monster und ziehen durch die Straßen. Dabei fordern sie traditionell „Süßes oder Saures!“. Ansonsten wird gedroht, das Haus mit faulen Eiern zu bewerfen, die Gärten mit Klopapier zu verschönern in Klopapier zu wickeln oder traurige Kinderaugen ertragen zu müssen. Bei den älteren Jugendlichen wird wird an Halloween angestoßen und gefeiert, zumindest war dies vor der Corona-solange keine Pandemie so.herrscht. Doch spielen diese Traditionen in allen Ländern eine Rolle oder feiern sie Halloween ganz anders?

Die Ursprünge der gespenstischen Nacht lassen sich bis nach Irland zurückverfolgen. Könnt ihr glauben, dass Halloween bereits seit mindestens 2000 Jahren 5000 Jahren existiert? Das ist tatsächlich wahr! Zur Entstehung dieser populären Nacht gibt es zwei anerkannte Theorien: Die erste besagt, Halloween stamme aus dem Christentum. Man habe früher schon einen Abend vorher begonnen, Allerheiligen (1.11.) zu zelebrieren. Diesen Abend benannten die Christen schließlich „All Hallows Eve“. Laut der keltischen Theorie feiern die Menschen „Samhain“ bereits seit 500 v.Chr. Die alten Kelten behaupteten, an jenem Abend würde die Welt der Lebenden mit der von den Toten aufeinandertreffen. Die Geister kämen somit auf die Erde herab und versuchten, sich ihr Leben nach dem Tod zu sichern, indem sie deren Seelen stählen. Die Lebenden versteckten sich früher. Andere erfanden die bis heutige gängige Tradition, sich fürchterlich zu verkleiden. Dabei tarnten sie sich als Tote und wollten andere Verstorbene verschrecken. Einige dieser Kelten wanderten nach Amerika aus, weshalb fälschlicher Weise viele vermuten, die Gruseltradition stamme aus den USA. Dort wird Halloween heutzutage nicht mal als furchteinflößend angesehen, denn man verkleidet sich nicht nur als Drache oder Geist, sondern auch als Fee, Ritter oder Schmetterling. Da man in den USA kein Fasching feiert, ist der Kreativität bei der Kostümwahl keine Grenzen gesetzt. Außerdem dekorieren die Amerikaner ihre Häuser pompös oder verwandeln sie in Geisterruinen. Dort drin werden die Kinder, welche von Haus zu Haus geistern und nach „Tricks Ort Treats“ fragen, Zeugen von spektakulären Geistertouren. Die Mexikaner feiern vom 31.10.–02.11. „El dia de los muertos“. Jener unterscheidet sich vollkommen von allen Gruseltraditionen. An diesen Tagen gedenkt die Familie der verstorbenen Angehörigen. Oftmals bereiten sie große Festmahle zu, so dass diese sich nach ihrer Reise aus dem Himmel herab stärken können. Außerdem schminken sich alle Familienmitglieder farbenfreudig im Gesicht und statten anschließend dem Friedhof oder den berühmten Straßenfesten einen Besuch ab.

Hättet ihr gedacht, dass Halloween nicht überall als Schreckenstradition gefeiert wird und sogar schon tausende von Jahren existiert? Es ist immer wieder überraschend, wie sehr sich Festtage in verschiedenen Kulturen unterscheiden. Dieses Jahr konnte jedoch wohl kaum ein Land seine Traditionen unter normalen Bedingungen durchführen, da die Corona—Pandemie dies leider verhindert. Solange wir allerdings zusammenhalten und die Regeln befolgen, ist es hoffentlich nächstes Jahr wieder möglich, durch die Straßen zu ziehen.

Sonntag, 08 November 2020